Unsere Liegeräder

HP StreetMachine und HP GrassHopper

SRAM DualDrive II 3x9. Kombination aus SRAM 3-Gang Nabe und Shimano XT 9-fach Kassette.

Ausstattung

Die Ausstattung im Detail

GrassHopper fx

Das Zusammenfalten des GrassHopper

FAQ

Häufig gestellte Fragen



Ausstattung

Die Ausstattung unserer Liegeräder im Detail.


Durch unsere Probefahrten vor dem Kauf der Liegeräder, haben wir festgestellt, dass die Ausstattung eines Fahrrades wesentlich zu dessen "Charakter" beiträgt. Daher möchten wir auf dieser Seite die verschiedenen Komponenten kurz vorstellen. Grundsätzlich gilt für Fahrradkomponenten aber ganuso wie für alles andere technische in dieser Welt: Alles ist gut was macht was es soll und dabei nicht auffällt - nicht durch benötigte Zuwendung in Form von Wartungsarbeiten und schon gar nicht durch Reparaturen.
Natürlich kann man erst nach einiger Zeit richtig beurteilen ob etwas taugt oder nicht. Die folgenden Beschreibungen basieren auf Erfahrungen nach ca. 10.000km fahrt.

Federung

DNM22 Federdämpfer und Spinner Grind 2 Federgabel


Die Federung, sowohl vorne als auch hinten, entspricht bei beiden Rädern der Serienausstattung (Stand 2009) und lässt sich durch Wechseln der Federelemente auf die Zuladung (Körpergewicht + Gepäck) anpassen. Die Federung arbeitet für unsere Begriffe sehr gut und spricht schnell an. Wir haben etwas härtere Federn gewählt um bei Zuladung nicht ständig wechseln zu müssen. Auch mit 25kg Gepäck sind so immer noch genügend Reserven vorhanden.
Eine Alternative wäre das optional erhältliche Luftfederelement für hinten, bzw. die hydraulische Federgabel für vorne gewesen, die sich ohne das Wechseln der Federelemente einstellen lassen sollen. Beides eine Preisfrage. Das von HP gepriesene No-Squad System, dass das Einfedern des Hinterbaus beim Treten verhindern soll, funktioniert sehr gut. Dadurch sind negative Antriebseinflüsse so gut wie nicht vorhanden. Erst mit Gepäck sind leichte Wippbewegungen am Berg spürbar.
Auf unserer 100Tage Tour mit voll bepackten Rädern und Anhänger gab es keine Probleme.

Die Belastung unserer Räder und die Auslegung der Federelemente:

StreetMachine
(ca.100kg Zuladung ohne Gepäck):
GrassHopper
(ca.70kg Zuladung ohne Gepäck):
Federelement Hinterbau: DNM22
Federkraft 550lbs/inch für ein Gesamtgewicht bis 130kg
Federelement Hinterbau: DNM22
Federkraft 650lbs/inch für ein Gesamtgewicht bis 100kg
Federgabel vorne: Spinner Grind 2
verstärktes Federelement für Zuladung
über 100kg (optionales Zubehör)
Federgabel vorne: Spinner Grind 2

Ergo Mesh Sitz

Kurz vorgestellt.


Unsere Räder sind mit dem auf Wunsch erhältlichen ErgoMesh-Sitz ausgestattet. Er kostet keinen Aufpreis, sorgt durch die Bespannung mit einem grobmaschigen Material für eine gute Belüftung und passt sich der Körperform gut an. Über Spanngurte auf der Rückseite des Sitzes kann der Netzstoff in gewissen Grenzen nachgespannt werden, was bisher jedoch selten notwendig war. Trotz sehr unterschiedlicher Körpergröße (1,93m Martin, 1,70m Daniela) sitzen wir beide sehr bequem. Der Sitz ist nur in einer Größe erhältlich. Seitenhalt ist ausreichend vorhanden und die Höhe der Lehne ist selbst für mich (Martin) noch OK. Die Entscheidung für den ErgoMesh-Sitz hatten wir vor allem aufgrund der besseren Belüftung getroffen. Auch in diesem Punkt wurden wir nicht enttäuscht. Ein nettes Detail ist die Tasche in der Lehne des Sitzes. Verschlossen durch einen Reißverschluss, kann sie diversen Krimskram aufnehmen. Wir haben hier einen Platz für unsere Regenhüllen gefunden, die den Sitz bei abgestelltem Rad vor Regen oder "Luftangriffen" durch Vögel schützen sollen. Ein Nachteil der Tasche ist, dass sie im oberen Bereich die Belüftung einschränkt und der Inhalt manchmal im Rücken drücken kann. Als Regenhülle benutzen wir übrigens Rucksackhüllen der Firma Tatonka.
Zur Demontage des Sitzes müssen drei Schnellspanner gelöst werden. Zwei unter der Sitzfläche und einer hinter der Lehne. Den Vordersten muss man dabei aus Sicherheitsgründen um ca. vier Umdrehungen weiter aufschrauben, damit er die Befestigungslaschen vollständig freigibt. Es besteht ebenso die Möglichkeit den Sitz in der Neigung einzustellen. Hierzu müssen alle drei Schnellspanner geöffnet werden. Der komplette Sitz wird dann nach vorne oder hinten gekippt. Leider ist beim Ergo-Mesh-Sitz ein separates Verstellen der Lehne unabhängig von der Sitzfläche nicht möglich. In der Praxis war dies aber bisher kein Problem.
Unser Händler hat am Rahmen des Sitzes zwei handelsübliche Getränkeflaschenhalter, wie sie auch zur Montage am normalen Fahrradrahmen verwendet werden, montiert. Außerdem hat zusammen mit einem der Getränkehalter auch die Halterung der Luftpumpe ihren Platz gefunden. Beim Grasshopper sorgen die Flaschenhalter für Probleme mit den Lowridertaschen. Beim Anbringen und Abnehmen der Taschen sind die Halter etwas im Weg.
Wahlweise ist zum gleichen Preis der BodyLink-Sitz erhältlich. Ein Schalensitz der vielfältige Einstellmöglichkeiten bietet und aus ergonomischer Sicht sicherlich besser geeignet ist. Die Belüftung dürfte aber trotz gegen Aufpreis erhältlicher Airflow-Sitzauflage wesentlich schlechter sein. Nach mittlerweile über 10.000km zeigt der Sitz keinerlei nenneswerte Abnutzungserscheinungen, sieht man einmal davon ab, dass im oberen Bereich die Farbe des Bezugs ein wenig ausgeblichen ist. Anfängliche Bedenken,dass das Material der Sitzfläche der Belastung nicht dauerhaft standhalten könnte, haben sich nicht bestätigt.
Beim GrassHopper fx (faltbare Version) drückt eine der Sitzbefestigungen, je nach Einstellung, auf eine Kante am Liegeradrahmen. An dieser Stelle war die Lackierung des Rahmens bereits nach kurzer Zeit bis aufs blanke Aluminium abgenutzt. Da es sich aber um eine Versteifungsrippe des Faltgelenks und nicht um das Rahmenrohr selbst handelt, dürfte dies technisch kein Problem darstellen.

Nabendynamo

Schmidts Original Namendynamo SON20


Bei unseren Liegerädern ist der SON20 Nabendynamo (Schmidts Original Nabendynamo) verbaut. Außerdem der Lumotec IQ Fly LED Scheinwerfer von der Firma Busch + Müller und der D-Toplight plus Rückstrahler aus gleichem Hause.
Die bisherige Erfahrung mit Seitenläuferdynamos zeigte, dass die Stromerzeugung am Fahrrad durch Muskelkraft eine mühsame Sache ist. Daher verwendeten wir lange Zeit die allseits beliebten batteriebetriebenen Stecklichter. Der Vorteil liegt klar auf der Hand - keine Energieverluste beim Treten und geringes Gewicht. Dagegenhalten könnte man die laufenden Kosten durch den Kauf von Batterien. Dies kann man zwar durch die Verwendung von Akkus minimieren, eine Technik die aber durch ständige Wartungsarbeiten (und nichts Anderes ist so ein Ladevorgang) am Leben erhalten werden muss, ist unserer Meinung nach nicht sinnvoll.
Natürlich kommt ein Nabendynamo nicht ohne Nachteile daher. Diese spielen aber im Radleralltag keine Rolle. Der höhere Preis ist schnell vergessen und die wenigen Gramm mehr die so eine Lichtanlage auf die Waage bringt, wird wohl in der Praxis niemand ernsthaft bemerken wollen. Ein spürbar erhöhter Fahrwiderstand bei eingeschaltetem Licht oder angeschlossenen Geräten, liegt unserer Meinung nach im Bereich der Einbildung. Der größte Vorteil ist aber: Immer an Bord, kann so ein Nabendynamo auch zum Laden von anderen Geräten (wie z.B. einem Handy) genutzt werden. Hierzu benötigt man aber ein zusätzliches Gerät, dass die vom Nabendynamo gelieferte elektrische Wechselspannung in nutzbare Gleichspannung umwandelt und daran angeschlossene Geräte beim Ladevorgang vor zu hoher Spannung schützt. Am Liegerad haben wir hierzu das Ladegerät Zzing mit integriertem Akku verwendet.

Gangschaltung

SRAM DualDrive II 3x9, kombinierte Naben- / Kettenschaltung


Verbaut ist eine SRAM DualDrive II 3x9. Bestellt man die optionalen Shimano Lenkerendschalthebel, anstatt den SRAM-Drehgriffen die normalerweise bei der DualDrive dabei sind, bekommt man bei HP anstatt der SRAM-Komponenten eine Shimano XT-Kassette und ein XT-Schaltwerk. An den XT-Komponenten gibt es nichts zu meckern. Wenn alles richtig eingestellt ist flutscht es recht gut beim Gangwechsel. Die Lenkerendschalthebel sind gut zu bedienen und können wahlweise rastend oder frei beweglich eingestellt werden. Nach meinem Geschmack ist die Rastung aber zu schwergängig. Bei Ausrüstung mit Lenkerendschaltern, ist der Schaltzug am Lenker entlang, unter den Schaumstoffgriffen hindurch verlegt. Das ist kein Problem und fühlt sich auch nicht schlecht an. Griffe die nicht aus Schaumstoff und damit nicht entsprechend flexibel sind, können dadurch aber nicht montiert werden.
Über den hohen Wartungsbedarf einer Kettenschaltung braucht sicherlich nicht diskutiert werden. Daher ist es eigentlich nicht das was wir haben wollten. Alternativen? - Rohloff 14Gang Nabenschaltung. Beim Preis wird einem jedoch schlecht, besonders wenn man zwei Liegeräder auf einmal damit ausstatten will.
Eine Möglichkeit die Gänge im Stand zu wechseln, ist beim Liegerad jedoch unbedingt empfehlenswert. Daher kam eine reine Kettenschaltung für uns nicht in Frage. Die DualDrive 3x9, kombiniert eine 3-Gang Nabenschaltung mit einer 9-fach Kettenschaltung. So sind wie gewohnt 27 Gänge vorhanden. Weil die Nabenschaltung die sonst üblichen drei vorderen Zahnräder der Kettenschaltung ersetzt, können auch alle Gänge problemlos gefahren werden. Eine nicht nutzbare extreme Kombination von Zahnrädern, mit entsprechend schräg verlaufender Kette, gibt es nicht. Sowieso generell nicht beim Liegerad, aufgrund des großen Abstandes zwischen Schaltung und Tretlager.
Einen Wehmutstropfen gibt es aber noch, denn die Geräuschkulisse der DualDrive ist etwas gewöhnungsbedürftig. Im höchsten Gang tönt das typische "3-Gang-Geklicker" aus der Nabe. Wenn gerade getreten wird, nur etwas leiser. Alles wäre aber gut, wenn die DualDrive nicht zusätzlich klappern würde wie verrückt. Am Anfang will man es gar nicht glauben, dass ein solch kleines Ding, ein solches Scheppern erzeugen kann. Trost spendet nur die Ruhe, die im ersten und dritten Gang unter Last eintritt.
Unser Händler hat es so erklärt: Dieses Geklapper tritt nur bei gefederten Fahrrädern auf, und da auch nicht unbedingt bei jeder Nabe. Weil die DualDrive angeblich selten in normale Fahrräder mit Federung eingebaut wird, sind vor allem die Liegeradfahrer die geplagten. Denn Liegeräder sind ja meistens gefedert. Das Getriebe der Dual-Drive Nabenschaltung, konnten wir inzwischen bei unserem Händler ersetzen lassen. HP-Velotechnik bietet inzwischen ein handverlesenes Getriebe an, das keine Klappergeräusche machen soll. Nach einer ersten Probefahrt hatte sich dies bestätigt. Es war wirklich nichts mehr zu hören. Selbst auf starken Unebenheiten blieb alles ruhig. Später, nach 6500km mit dem neuen Getriebe, war aber wieder ein wenig von dem Geklapper hörbar. Allerdings kein Vergleich zu vorher. Inzwischen ist die Soundkulisse aber wieder genau laut wie zuvor. Die Abhilfe war also nur temporär.
Auf unserer 100Tage Tour war die kleinste Übersetzung nicht immer ausreichend. Mit Gepäck und Anhänger, kamen wir an einigen Steigungen an unsere Grenzen. Inzwischen wurden die vorderen Kettenblätter an beiden Liegerädern ausgetauscht. An der Streetmachine wurde statt dem serienmäßigen Zahnrad mit 38 Zähnen, eines mit 33 Zähnen verbaut. Das 38er Kettenblatt der StreetMachine, ersetzt nun das serienmäßige mit 46 Zähnen am GrassHopper. Aufrund des geringen Durchmessers des 33er-Kettenblatts, musste mit diversen Distanzscheiben gearbeitet werden, um genügend Platz für die Kette zu schaffen. Aber es funktioniert tadellos. Die erreichbare Endgeschwindigkeit hat sich durch den Wechsel der Kettenblätter, bei gleicher Trittfrequenz, um etwa 5km/h reduziert. Dafür wurde aber den meisten Bergen der Schrecken genommen.
Auf unserer 100Tage Tour waren zahllose Einstellarbeiten an der Kettenschaltung notwendig. Irgendwie funktionierte das Ganze immer nur zeitweise. Überhaupt entschieden scheinbar Nuancen darüber, ob alles funktionierte oder nicht. Zeitweise blieb uns nichts anderes übrig, als ohne Rastung der Gänge zu fahren. Natürlich lag das hauptsächlich an unserem fehlenden Knowhow. Zu kritisieren ist es aber trotzdem.
Der Lenkerendschalthebel für die 9-fach Kassette der StreetMachine machte nach ca. 6000km schlapp. Aus nicht ersichtlichem Grund quittierte die Rastung ihren Dienst. Der Hebel musste erneuert werden. Nach ungefähr der gleichen Zeit war auch der Bowdenzug verschlissen. Der Schaltzug der Nabenschaltung folgte kurz darauf.
Durch das kleinere 20" Hinterrad, befindet sich beim GrassHopper die Schaltung näher am Boden, als z.B. bei der StreetMachine mit einem 26" Hinterrad. Nach einer längeren Fahrt ist zu sehen, dass dies nicht ohne Folgen bleibt. Das Schaltwerk ist deutlich mehr verdreckt. Es liegt Nahe, dass damit auch der Verschleiß zunimmt. Der lange Kettenspanner des XT-Schaltwerks reicht außerdem (je nach eingelegtem Gang) bis nahe an den Reifen heran. Es bleiben zwar noch ein paar wenige Millimeter dazwischen, trotzdem sieht das nicht vertrauenerweckend aus. Bis jetzt war es noch kein Problem.
Aus den Tabellen ist zu erkennen, dass die meisten Gänge mehrfach vorhanden sind, so dass sich eine effektive Gangzahl von ca. 12 Gängen ergibt. So kann man, wenn man die eingerahmten Gänge benutzt, vom kleinsten Gang aufwärts, zuerst mit der Nabenschaltung hochschalten und dann im 3.Gang die Ritzel durchschalten.
Alle anderen Gänge werden dadurch aber nicht überflüssig. Folgende Situation macht dies deutlich: Man fährt auf einer weitgehend ebenen Strecke und wählt im 3.Gang ein geeignetes Ritzel. Kommt nun eine kurze Steigung dazwischen, muss nicht umständlich durch die Kassette geschalten werden, denn mittels Dreigangnabe lässt sich bequem ein leichterer Gang einlegen. Nach der Steigung schält man einfach wieder in den 3.Gang der Nabe. Im Prinzip macht die Nabenschaltung nichts anderes als die vorderen Kettenblätter bei einer reinen Kettenschaltung, nur eben komfortabler. Ganz wichtig beim Liegerad: ein Gangwechsel, z.B. an einer Ampel, ist auch im Stand möglich.

Bremsen

AVID BB7 mechanische Scheibenbremse


Die AVID-BB7 von SRAM verrichten ihren Dienst im besten Sinne unauffällig. Abgeschreckt von den schlechten Erfahrungen mit der mechanischen Shimano-Scheibenbremse an Danielas altem Fahrrad, wollten wir der Empfehlung des Händlers nicht so recht trauen. Was ist mit den ständigen Quietschgeräuschen und dem Dreck der sich andauernd zwischen Bremsbelag und Scheibe abgesetzt und für unangenehme Schleifgeräusche gesorgt hatte? Meine erste Wahl wären daher hydraulische Felgenbremsen gewesen.
Gerade bei den kleinen 20 Zoll Laufrädern der Liegeräder macht aber eine Scheibenbremse Sinn. Die Wirkung einer Felgenbremse ist um so besser, je größer die Felge ist und damit je weiter entfernt von der Nabe die Bremse angreift. Bei der Scheibenbremse ist es im Grunde genau anders herum. Durch einen kleineren Felgendurchmesser verringert sich das Drehmoment an der Bremse. Ein Nachteil der Scheibenbremse ist aber, dass die beim Bremsen entstehenden Kräfte über die Speichen an das Rad weitergegeben werden, was die Speichen bei jedem Bremsvorgang belastet. Da normalerweise hauptsächlich vorne gebremst wird, sind die dort verbauten 20 Zoll Räder weniger problematisch.
Die Bremsbeläge lassen sich bei der AVID BB7 einzeln über große Stellräder regulieren, was ein Nachstellen der Bremsbeläge zum Kinderspiel werden lässt. Die Verstellräder an der Bremse wurden aber mit der Zeit schwergängig. so dass das Nachstellen mit einem Torxschlüssel erfolgen musste. Der Schlüssel muss lang genug sein, um durch die Speichen hindurch, von der anderen Seite des Rades an die Stellschraube zu gelangen. Diese Einstellung wird bei hydraulischen Scheibenbremsen meist automatisch geregelt. Hierin liegt aber auch ein Nachteil. Man ist der Technik "ausgeliefert" und kann z.B. nicht selbst das Spiel erhöhen um Schleifgeräuschen vorzubeugen. Bei der AVID-BB7 alles kein Problem.
Bei Nässe ertönen ab und zu die obligatorischen Quietschgeräusche, die Bremsleistung bleibt aber im grünen Bereich. Selbst auf unserer 100 Tage Tour mit Unmengen an Gepäck und zusätzlichem Anhänger hatten wir kaum das Gefühl, dass die Bremsen unzureichend gewesen wären. Allerdings mussten wir bergab am Bremshebel schon ein wenig zupacken, damit die gewünschte Bremsleitung aufgebracht werden kann. Auf unserer Venedig Tour über den Arlberg zeigten sich Schwächen. Die lange Abfahrt am Pass sorgte für das berüchtigte Fading, einem temperaturbedingten Nachlassen der Bremsleistung, was sich bei solch langen Abfahrten aber kaum vermeiden lässt.

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